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Begleiteter/Beschützter Umgang - Voraussetzungen, Chancen, Risiken

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Zielgruppe: SozialpädagogInnen und ErzieherInnen aus den ambulanten und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, MitarbeiterInnen der Jugendämter, PsychologInnen und PädagogInnen aus den Fachdiensten und Beratungsstellen, FamilienrichterInnen, VerfahrenspflegerInnen, RechtsanwältInnen

Beginn & Uhrzeit:
09./10.12.2017 jeweils von 10:00-18:00 Uhr

Ort:
Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung, Kennedyallee 78, 60596 Frankfurt

Teilnahmegebühr:
275,00 €

Beratung & Kontakt:
069-46990053

Fax:
069-46990052

Begleiteter/Beschützter Umgang zwischen einem Kind und einem Elternteil wird dann angeordnet, wenn aus dem Kontakt zwischen Kind und Elternteil eine Gefährdung für das Kind erwächst. Viele Kinder waren im Vorfeld Zeugen und/oder Opfer häuslicher Gewalt, haben sexuellen Missbrauch erlebt oder waren vernachlässigendem Verhalten der Eltern ausgesetzt. Der begleitete/beschützte Umgang wird als Teil umfassenderer Maßnahmen zur Abwehr von Gefährdungen und zur Förderung des Kindeswohls gesehen. Dabei ist ein zentrales Ziel, das Kind vor erneuten Traumatisierungen bzw. Belastungen zu bewahren. Besteht eine solche Gefahr, wird ein beschützter Umgang eingerichtet.

Ziel des Seminars ist es zu beleuchten, wie Kinder kritische Ereignisse verarbeiten und was es für sie bedeutet wieder mit dem Elternteil Kontakt zu haben, der die Traumatisierung ausgelöst hat. Es sollen Möglichkeiten der Abklärung dargestellt werden, die eine Einschätzung erlauben, ob ein begleiteter Umgang dem Kindeswohl entspricht. Das Seminar soll fachliche Sicherheit in unklaren Fallkonstellationen vermitteln.

Inhalt:

    • Familiäre Dynamiken bei häuslicher (sexualisierter) Gewalt
    • Reaktionsmuster und Verarbeitungsstrategien der Kinder
    • Risiko- und Schutzfaktoren der Kinder
    • Verantwortungsübernahme und Veränderungsbereitschaft beim umgangsberechtigten Elternteil.
    • Bindungsdiagnostik
    • Gestaltung des begleiteten Umgangs

      Seminarleitung:

      Dipl. Psych. Olaf Jacobsen-Vollmer