
Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung Frankfurt
Therapie
Wir bieten Therapie für Erwachsene, Kinder & Jugendliche sowie Geflüchtete.
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Therapie für Erwachsene
Im Zentrum unserer therapeutischen Arbeit steht das Verständnis der traumatischen Erfahrung als einem Ereignis, dass das Bild des eigenen Selbst, wie es früher war, grundlegend erschüttert und den Betroffenen in seiner Rolle in einer nach der traumatischen Erfahrung nicht mehr als sicher erlebten und teilweise fremd gewordenen Welt tief verunsichert.
Die oft dominierenden und ängstigenden Folgen und Symptome, die sich nach der traumatischen Erfahrung einstellen können, werden zum einen als Ausdruck einer veränderten neuropsychologischen Verarbeitung wie auch vor allem als erste spontane Selbstheilungsversuche unter Einbezug der je individuell und lebensgeschichtlich erworbenen Schutzmechanismen verstanden. Ein solches frühzeitiges Verstehen kann die eigenen Selbstheilungskräfte unterstützen und einer Chronifizierung belastender Traumafolgen entgegenwirken.
Schwerpunkte in Beratung und Psychotherapie sind die therapeutische Begleitung von traumatisierter Menschen nach traumatischen Erfahrungen wie z.B.:
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frühe und komplexe lebensgeschichtliche Traumatisierungen (Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung)
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akute traumatische Erfahrungen (Unfall, Überfall, sexuelle Gewalt)
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traumatische Erfahrungen im Kontext von Migration und Flucht
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transgenerationale Folgen von Traumatisierung
Auf Basis unseres psychodynamischen Traumaverständnisses bieten wir Kurz- und Langzeittherapien an.
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Therapie für Kinder & Jugendliche
Wir sind therapeutisch ausgebildete Fachkräfte und arbeiten auf einem psychodynamischen Hintergrund (Tiefenpsychologie/Psychoanalyse).
Mit unserem Therapieangebot richten wir uns an Kinder und Jugendliche, die direkt oder indirekt existentiell bedrohlichen Situationen ausgesetzt waren oder stark belastende Lebenserfahrungen gemacht haben (z. B. aufgrund des Verlustes nahe stehender Bezugspersonen, Erlebnissen von Gewalt oder sexueller Misshandlung) und in der Folge unter seelischen Verletzungen leiden. Gerade Kinder, deren Selbstvertrauen sich noch entwickelt und die sich stark an ihren engsten Bezugspersonen orientieren, können durch traumatische Erlebnisse nachhaltig erschüttert und in ihrer Entwicklung behindert oder gestört werden.
Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Anzeichen intensiver Belastung wie z. B. von
Ängsten, die vor den traumatischen Ereignissen nicht bestanden haben, oder sich erst im Zusammenwirken mit unbewältigten Entwicklungsaufgaben zeigen, kann helfen, eine gesunde soziale und emotionale Entwicklung zu reaktivieren bzw. zu fördern; dadurch kann Folgeerkrankungen vorgebeugt und die psychische Stabilität wieder hergestellt werden.
Im Rahmen der Behandlung werden die Eltern sowie andere, dem Kind oder Jugendlichen nahe stehende Bezugspersonen in regelmäßigen Gesprächen mit einbezogen.
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Therapeutische Angebote für Geflüchtete
Menschen mit Fluchterfahrungen leiden auch im Exil häufig z.B. unter Schlafproblemen, Ängsten, depressiven Verstimmungen, Selbst- und Fremdaggressionen, kognitiven Einbußen sowie psychosomatischen Beschwerden – Folgen der oft überfordernden Erlebnisse, die sich unbehandelt in gravierenden psychischen Störungen manifestieren können. In unserem Institut stehen ausgereifte Behandlungskonzepte zur Verfügung, um diesem Leid begegnen zu können.
Bei geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen können Spätschäden häufig durch Kriseninterventionen in einem Umfang von meist 3 bis 5 Einzelsitzungen reduziert werden. Dabei werden in einer vertrauensvollen Atmosphäre und an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtet u.a. psychoedukative Elemente zum besseren Verständnis der Traumatisierung vermittelt und (Selbst)hilfemaßnahmen aufgezeigt.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Unser Team hilft Ihnen gerne weiter.
Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung Frankfurt
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🕐 Offene Sprechstunde: Dienstag 9–11:30 Uhr
