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Ordnung schaffen

Die äußere und die innere Welt

Jeder einzelne von uns, ob groß oder klein, alt oder jung, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, befindet sich im konstanten Austausch zwi- schen zwei Welten. Obwohl diese Welten unabdingbar miteinander ver- bunden sind, könnten sie unterschiedlicher doch nicht sein. In der einen, „inneren“ Welt, kommunizieren Neuronen-Netzwerke über Neurotrans- mitter und kreieren so Gedanken, Gefühle, Errinnerungen und Erwartun- gen. In der anderen, „äußeren“ Welt sind die Bestandteile aus einem an- deren Matieral. Hier sind die Regale aus Holz, Computer aus Elektronik, Töpfe und Pfannen aus Edelstahl.

Was hat das mit Ordnung schaffen zu tun?

Schon in den alten Schriften des Zen-Buddhismus wird auf die Verbun- denheit der beiden Welten hingewiesen. Es wird geschrieben, dass die- jenigen, die sich dem Sortieren und Aufräumen öffnen, das Glück der Ver- änderung erfahren werden. Denn sie werden bemerken, wie eine geord- nete Umgebung zu einem geordneten Geist führt, und wie umgekehrt ein ungeordneter Geist die Entstehung ungeordneter Umgebung zumindest begünstigt.

Warum können wir das Ordnung schaffen als Ressource nutzen?

Die Analogie der verbundenen Welten hilft uns zu verstehen, wie wichtig es ist darauf zu achten die Umgebung um einen herum in Ordnung zu halten. Auch wenn es eine oft nicht beachtete oder sogar unbewusste Aktivität ist, wird beim Ordnung schaffen aktiv zur eigenen Selbstfür- sorge beigetragen. Sie können Ihre Umwelt beeinflussen und selbstbestimmt Veränderun- gen herbeiführen; Sie sind also selbstwirksam!

Fangen Sie doch heute mal damit an, wenn auch nur in kleinen Schritten. Machen Sie zum Beispiel Ihr Bett, befreien Sie den Boden von Klamotten oder wischen Sie einmal den Tisch ab. Am Wochenende können Sie vielleicht den Bücherschrank sortieren oder damit anfangen den Kleider- schrank auszumisten. Wenn Sie jeden Tag nur ein bisschen machen, wird es bald zur Gewohnheit und die äußere, geordnete Struktur verleiht ihrer inneren Welt mehr Ruhe.

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