Sie befinden sich hier: Fortbildungsangebote » Unsere Fortbildungen

- Unsere Fortbildungen -

Trauma, Migration und Flucht – Ein neues Leben in einer fremden Heimat

Freie Plätze

zur Anmeldung

Alle Informationen im Überblick

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozial-pädagogen, ErzieherInnen, Lehrern, Psychologen, Psychotherapeuten sowie alle im Gesundheitswesen tätigen Personen, die mit interkulturellem Klientel mit Migrationshintergrund arbeiten 

Beginn & Uhrzeit:
12./13.04.2018 jeweils von 10:00- 18:00 Uhr

Ort:
Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung, Kennedyalle 78, 60596 Frankfurt

Teilnahmegebühr:
275,00 €

Beratung & Kontakt:
069-46990053

Fax:
069-46990052

Wir begegnen häufig spezifischen Themen in der Arbeit mit unseren Klienten/Klientinnen mit Migrationshintergrund (erster Generation sowie in Folgegenerationen), die wiederholt auftauchen. In diesem Seminar soll ein vertiefendes Verständnis für die Phänomene und Prozesse geschaffen werden, die diese wiederholenden migrationsspezifischen Themen verantworten.

Folgende Fragen werden in diesem Seminar behandelt:

Was haben Migration und Trauma gemeinsam? In wie fern ist eine Migration als ein psychischer Prozess zu verstehen? Welche psychischen Phasen durchläuft eine Person, die immigriert ist? Was passiert in der inneren Welt eines Immigranten? Warum stellt Migration eine psychische Krise dar? Welche psychischen Herausforderungen sind mit einem Migrationsakt verbunden? Was sind die Gründe und die Umstände einer Migration? Welche Faktoren wirken sich auf den Ausgang einer Migration aus? Welche Auswirkungen hat eine Migration auf die Identität einer Person? Welche spezifischen kulturellen Aspekte tragen zu dem Gefühl der Fremdheit und zu einem potentiell traumatischen Erleben eines Migranten bei? Welche psychische Bedeutung hat die Sprache? Warum ist die Wahrnehmung von Zeit und Zeitgefühl auch von kulturellem Hintergrund abhängig? Welche Beziehung kann zwischen Migration und psychische Erkrankungen bestehen und warum? Wie kann das Trauma der Migration transgenerational weitergegeben werden? Warum erscheint den Professionellen die interkulturelle Arbeit gelegentlich so herausfordernd?

Seminarleitung:

Dr. Dipl. Psych. Marianne Rauwald