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- Unsere Fortbildungen -

Darüber spricht man nicht...Sexueller Missbrauch an Jungen und seine schwerwiegenden Folgen

Freie Plätze

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Alle Informationen im Überblick

Beginn & Uhrzeit:
24./25.09.2018 jeweils von 10:00-18:00 Uhr

Ort:
Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung, Kennedyallee 78, 60596 Frankfurt

Teilnahmegebühr:
275,00 €

Beratung & Kontakt:
069-46990053

Fax:
069-46990052

Professionelle Fachkräfte, die im beruflichen Kontext mit sexuell missbrauchten Jungen arbeiten, sind auf besondere Weise gefordert, angemessen auf die gravierenden Traumatisierungen dieser Kinder und Jugendlichen zu reagieren. Das durch die tiefe seelische Verletzung resultierende Misstrauen der betroffenen Jungen, ihre oft mangelhafte Impulskontrolle, die Tendenz, ihre Umgebung immer wieder zu testen und gleichzeitig das massive Tabu, über das Geschehene zu sprechen, stellt in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit eine große Herausforderung für involvierte Fachkräfte dar und führt auf Seiten der Professionellen oft zu Gefühlen von Überforderung und Hilflosigkeit. So wiederholt die Beziehung häufig wesentliche Elemente der ursprünglich traumatisierenden Missbrauchsdynamik.
 
Das Verständnis dieser spezifischen Beziehungsmuster, wie es während des Seminars vermittelt werden soll,  hilft Professionellen, sich aus dem verwirrenden Beziehungsgeflecht zu befreien und so eine hilfreiche Position aufrecht zu erhalten. 

Ausgehend von einem solchen Verständnis werden psychotraumatologische Prozesse erläutert, die die Basis für das Verständnis von Traumatisierungen und deren Folgen darstellen. Darüber hinaus werden mögliche  pädagogische Interventionen betrachtet, neue Handlungsstrategien entwickelt sowie stabilisierende Übungen vermittelt.

Das Ziel der Fortbildung ist es, einen sicheren und somit weniger belastenden Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

Inhalt:

  • Grundlagen
  • Verlaufsmodell der Traumatisierung
  • Opfer-Täter-Dynamik
  • Kurzzeitfolgen
  • Langzeitfolgen
  • Interventionsmöglichkeiten

Lernziele:

  • Opfer-Täter-Dynamiken kennen lernen
  • Potenzielle Opfer erkennen
  • Sicherheit im Umgang mit betroffenen
    Kindern und Jugendlichen erwerben

Seminarleitung:

Dipl. Psych. Bettina Keller